Warum kann das nicht anders sein? Wenn sich XY anders verhalten hätte, dann wäre alles viel besser. Wenn ich nicht so … wäre, dann hätte ich viel mehr Erfolg.

Das alles sind Hinweise, dass wir uns in einer Opferrolle befinden. Wir verbringen viel Zeit mit Vorwürfe, Bewertungen, Beschuldigungen. Wenn das Leben anders zu mir wäre, dann wäre mein Leben besser. Auf alle Fälle ist irgendjemand oder irgendwas schuld – oder auch ich, dass es nicht so läuft, wie ich es gerne hätte.

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Aber das Leben ist so, wie es ist. Wir können es akzeptieren oder dagegen ankämpfen und uns beschweren, wie unfair nicht alle zu mir sind.

Der ständige Kampf gegen das, was ist und die Suche nach dem, was nicht ist macht uns zu Opfer. Es macht uns unbeweglich und der Fokus liegt auf Probleme und Hindernisse.

Sind wir in dieser Haltung, dann sehen wir vor allem Probleme, wir sind stark Ego-getrieben, wir bleiben in einer Situation hängen, wie in einer Warteschleife. Wir reagieren.

Bewegen wir uns jedoch in die Schöpferhaltung, dann sehen wir Möglichkeiten und Lösungen. Wir sind aktiv und agieren.

Wie kommen wir nun vom Opfer zum Schöpfer?

1. Wir müssen akzeptieren, was ist.

Was nicht heißt, dass wir alles gutheißen. Aber wir akzeptieren, was ist. Punkt.

Wir suchen keine Schuldigen, bewerten und verurteilen nicht.

2. Wir fühlen uns im Nicht-Wissen wohl.

Wohl eine der schwierigsten Aufgaben, da wir ja in einer Wissensgesellschaft leben und Wissen Macht ist. Da scheint es logisch, dass wir wissen und verstehen wollen. Aber oft gibt es nichts zu wissen und auch nichts zu verstehen. Je wohl wir uns im Nicht-Wissen fühlen, umso schneller haben wir Zugriff auf neue, frische Ideen und Lösungen.

Der Weg vom Opfer zum Schöpfer beinhaltet also nur 2 Schritte:

– Akzeptieren

– Im Nicht-Wissen wohlfühlen

Dann können sich neue Möglichkeiten und frische Ideen entfalten und du kommst in eine aktive und agierende Haltung.

Probiere es aus und lass mich wissen, ob es bei dir funktioniert hat.